Vermutlich entwendetes Sportboot zwischen Drage und Lassrönne aufgefunden

  • Feuerwehr und Wasserschutzpolizei holen das Sportboot aus einem Seitenarm der Elbe an Land. Foto: lw
  • Feuerwehr und Wasserschutzpolizei holen das Sportboot aus einem Seitenarm der Elbe an Land. Foto: lw
  • Feuerwehr und Wasserschutzpolizei holen das Sportboot aus einem Seitenarm der Elbe an Land. Foto: lw

Drage (lw) – Ein Jäger  entdeckte am 12. August das havarierte Sportboot in einem kleinen Seitenarm der Elbe im Drager Elbevorland und alarmierte  die Polizei. Da auch geringe Mengen Betriebsstoffe austraten, orderte diese zusätzlich die Drager Feuerwehr an die Einsatzstelle. An Bord und in der näheren Umgebung konnten keine Personen ausgemacht werden, woraufhin die Beamten zunächst Kollegen der Wasserschutzpolizei zur genaueren Begutachtung hinzuzogen.

Die Mengen der Betriebsstoffe waren zu gering, als dass diese von der Feuerwehr aufgenommen werden mussten. Für die ersten Ermittlungen leuchtete die Feuerwehr die Einsatzstelle großflächig aus. Zu einem zweiten Einsatz rückte die Feuerwehr  in den frühen Morgenstunden aus. Nachdem die Polizei das Boot die Nacht über observierte, da sie vermutete, dass die Täter ein zweites Mal zum Boot zurückkehren würden, um restliche Anbauteile zu entwenden, fiel am Morgen mit Höchststand der Flut der Beschluss, das Boot zu bergen.

Versuche, das Boot mittel Pumpen zu lenzen und damit wieder schwimmfähig zu machen, schlugen allerdings fehl. Deshalb entschied die Wasserschutzpolizei, dass Boot an Land zu verbringen, um es zunächst einmal sicherzustellen. Hierzu setzte die Feuerwehr Drage einen Radlader ein, der das Wasserfahrzeug aus dem Wasser und auf eine nahegelegene Freifläche zum späteren Abtransport zog. Die weiteren Ermittlungen sowie die Eignerfeststellung übernahm die Wasserschutzpolizei.

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