Schwieriger Dachstuhlbrand in Bütlingen

Die Löscharbeiten bei diesem Dachstuhlbrand in Bütlingen erwiesen sich als schwierig. Foto: lw

Bütlingen (lw) – Zu einem Dachstuhlbrand kam es am Freitagnachmittag, 2. März, in der Bergstraße in Bütlingen. Ein Nachbar hatten im hinteren Gebäudeteil des Einfamilienhauses eine starke Rauchentwicklung bemerkt. Der Nachbar, selbst Feuerwehrmann in der Bütlinger Feuerwehr, reagierte umgehend und setzte einen Notruf ab, bevor er die Bewohner warnte. Diese brachten sich umgehend in Sicherheit.

Die alarmierten Feuerwehren begannen sofort mit den Löscharbeiten. Diese gestalteten sich allerdings schwierig. Zunächst war der Brandherd unter der Dachhaut nicht genau auszumachen. Mühsam wurden die Dachpfannen abgetragen, um an den Brandherd zu gelangen. Mit einer Wärmebildkamera wurde der Löscherfolg kontrolliert. Da das Feuer unter dem Dach weiterlief, kamen zusätzlich Atemschutzgeräteträger im Innenangriff zum Einsatz. Probleme bereiteten auch die niedrigen Temperaturen; Löschwasser gefror sofort und vereiste unter anderem die angestellten Leitern. Extreme Glätte an der Einsatzstelle barg eine weitere Gefahr. Deshalb rückte auch ein Streufahrzeug mit Streumittel an.

Die Feuerwehren Bütlingen, Avendorf und Tespe gingen dabei mit 4 C-Rohren und diversen Atemschutzgeräteträgern vor. Zusätzlich erhielten sie Unterstützung von der Feuerwehr Barum aus dem benachbarten Landkreis Lüneburg, die weitere Atemschutzgeräteträger stellte. Im Verlauf des Einsatzes rückte die Feuerwehr Schwinde/Stove mit Atemschutzgeräteträgern zur Unterstützung an. Auch um die Bütlinger Feuerwehr aus dem Einsatz auslösen zu können, die am Abend noch ihre jährliche Versammlung abzuhalten hatte.

Erst nach einigen Stunden konnten die letzten Brandnester aufgespürt und abgelöscht werden. Ein besonderer Dank der Feuerwehr geht an die benachbarten Anwohner, die die Einsatzkräfte bei den eisigen Temperaturen mit Heißgetränken versorgten.
Was zu dem Brand führte, sowie die genaue Schadenshöhe ist derzeit unklar. Hier hat die Polizei die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

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